Becker las aus “Der Lippenstift meiner Mutter”

Andreas Öhler vom Rheinischen Merkur führte durch den Abend.Artur Becker stellte unter Beweis, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Schriftsteller, sondern auch ein guter Entertainer ist.In Zusammenarbeit mit der Villa Clementine hatte die DPG Mainz-Wiesbaden e.V. am Mittwoch, den 22. September 2010 den mit dem Chamissopreis ausgezeichneten Schriftsteller Artur Becker eingeladen. Becker stellte den rund 40 Gästen im Literaturhaus Wiesbaden seinen neuen Roman „Der Lippenstift meiner Mutter“ vor, der Ende August ausgeliefert worden war. Die Vorstellung des Autors und die Moderation des Abends übernahm Andreas Öhler, bekannt vom Rheinischen Merkur. Becker las mehrere Kapitel aus seinem neuen Roman, als Zugabe trug er seine Übertragung des gnostischen Hymnus „Das Lied von der Perle“ vor. Czesław Miłosz hatte bereits in seinem gleichnamigen Gedichtband (Hymn o perle) einem polnischen Publikum mit dem Text vertraut gemacht, der ein Teil der Thomasapokryphen ist. Die syrische Urfassung wurde zuerst von William Wright in die englische Sprache übertragen.

Beckers Roman spielt in den letzten Jahren des sozialistischen Regimes in der ermländischen Kleinstadt Bartoszyce. Das Buch besticht durch seine außergewöhnlichen Bilder und skurrilen Figuren, die sich um den 15 Jahre alten Protagonisten Bartek gruppieren.Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Wiesbaden, begrüßt die Gäste der ordentlich besuchten Veranstaltung.Die humorvolle Lesung Beckers kam bei den Gästen sichtlich gut an.

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