DPG-Ausflug zur BUGA 2011

DPG-Ausflug zur BUGA 2011

Die BUGA in Koblenz bietet viele Hingucker. Nicht alle sind botanischer Natur.

Bei herrlichem Wetter unternahmen die Mitglieder der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden e.V. am Samstag, 28. Mai, einen Ausflug zur Bundesgartenschau, die noch bis zum 16. Oktober dieses Jahres in Koblenz zu sehen sein wird. Das BUGA-Gelände ist in drei Areale unterteilt: „Kurfürstliches Schloss“, „Blumenhof am Deutschen Eck“ und – erreichbar über eine eigens gebaute Seilbahn – „Festung Ehrenbreitstein“. Das Gelände rund um die Festung ist mit Abstand das größte Areal, hier finden sich auch große Zelte und Ausstellungsflächen.

Futuristische Pavillions und Miniausstellungen finden sich überall auf dem weitläufigen BUGA-Areal. Der Besucher sollte vor allem Zeit mitbringen.

Es so kam es, wie es kommen musste: Einige Mitglieder verspäteten sich, andere wählten den falschen Eingang, so dass man schließlich in zwei Gruppen getrennt voneinander unterwegs war, da man sich auch später ständig verpasste. Die eine Gruppe konnte wie geplant an einer Führung über das Gelände teilnehmen.

Das BUGA-Gelände ist malerisch an Rhein und Mosel und rund um die Festung Ehrenbreitstein gelegen.

In zwei Gruppen ging es über das Gelände.

Die andere Gruppe erkundete die weitläufige BUGA-Fläche auf eigene Faust und durfte sich über einen (unerhofften und für alle Beteiligten überraschenden) V.I.P. Status bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in einer der Blumenhallen freuen.

Wer ein gewaltiges Meer aus Blumen erwartet, wird in Koblenz wohl enttäuscht werden. Die BUGA setzt vielmehr auf florale Akzente.

Der Zeitpunkt der Veranstaltung war durchaus glücklich gewählt. Die lange Trockenperiode erwies sich zwar als ungünstig, einige Pflanzen und Blumen werden zudem erst im Sommer in der Blüte stehen. Die erwarteten Blumenmeere gab es daher allenfalls in den Zelten zu bewundern.

Ein Highlight war die Ausstellung der Grabkunstgärtner. Hier gab es vieles zu entdecken: im Mittelpunkt standen Grabgestaltungen, die der Individualität des Verstrobenen farbenfroh Rechnung tragen sollen.

Andererseits: bereits nach einigen Stunden im Freien hatte man sich einen Sonnenbrand zugezogen, der Großteil der weiten Ausstellungsfläche bietet keinen Sonnenschutz für die Besucher, die mindesten einen halben Tag hier unterwegs sein können, wenn sie das Gelände nur ablaufen möchten.

...nur ein Beispiel für moderne Grabsteinkunst.

Wenn man der Ausstellung trauen darf, dürften die Friedhöfe in Zukunft noch bunter und geradezu verspielt werden.

Viele Veranstaltungen und Aktionen locken auf dem Weg, für die man als Besucher extra Zeit einplanen sollte. Ein Erlebnis auf der BUGA stellen übrigens auch die abenteuerlichen Busfahrten zwischen Bahnhof und dem Areal um die Festung Ehrenbreitstein dar. Die Organisation der Shuttlebusse funktioniert offensichtlich nicht reibungslos – die Busfahrer versuchen dies durch einen „sportlichen“ Fahrstil wiedergutzumachen – in einem überfüllten Bus wahrlich kein Vergnügen.

Fazit:
Eine gelungene Veranstaltung voller kleiner Überraschungen, die noch besser hätte besucht sein können.

Gut lachen hatten die DPGler, die zufällig mitten hinein in eine Vernissage gerieten und als V.I.P.s an einem kleinen Sektempfang teilnahmen.

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